Kindergarten-ABC

ABHOLERLAUBNIS -  Falls das Kind nicht von den Eltern abgeholt werden kann, benötigen wir eine schriftliche oder mündliche Abholerlaubnis der Eltern für die betreffende Person. Auch im Fall, dass Sie sich als Paar getrennt haben, müssen wir wissen, wer das Kind abholen darf, wer nicht! In diesem Fallen kommen Sie bitte auf uns zu.

AUFSICHTSPFLICHT - Die Aufsichtspflicht des Personals beginnt mit der Übergabe und endet mit dem Abholen des Kindes. Bei Festen und Feiern, liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern.

AUSHÄNGE – Bitte achten Sie auf aktuelle Aushänge an unseren Pinnwänden im Haus. Dort steht von der Abwesenheit der Pädagoginnen über die  Terminänderung bis zum Hinweis auf Zecken.

BEP - Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan und die Bildungsleitlinien sind unsere Arbeitsgrundlage. Daneben gibt es eine Handreichung für die Arbeit in der Krippe.

BEOBACHTUNG – Beobachtung ist neben dem BEP unsere wichtigste  Arbeitsgrundlage. Wir richten unsere pädagogische Arbeit an unseren Beobachtungen aus. Diese haben Einfluss auf unsere Raumgestaltung, Themen und Projekte, die wir mit den Kindern angehen. Um Ihnen eine gezielte Rückmeldung geben zu können beobachten wir das einzelne Kind vor dem Gespräch anhand verschiedener Beobachtungsbögen  (SELDAK, PERIK, SISMIK im Kindergarten und Bellers Entwicklungstabelle in der Krippe).

BRIEFKASTEN - Jedes Kind hat einen persönlichen Briefkasten für die Kindergartenzeitung, Einladungen, Informationsblätter etc. Empfehlenswert ist es, mindestens einmal pro Woche nach „Post“ zu schauen. Wir richten einen Emailverteiler ein, mit dem wir Sie über aktuelles informieren.

BRINGEN - Bitte bringen Sie Ihr Kind pünktlich bis zum Beginn des Morgenkreises um 9.00 Uhr! Das heißt: wir beginnen um 9:00 Uhr und sie sollten Ihr Kind so bringen, dass es dann im Morgenkreis sitzen kann. Falls Sie morgens noch mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen sprechen möchten, sollten Sie das entsprechend einplanen.

BROTZEIT - Geben Sie Ihrem Kind gesunde und altersgerechte Kost mit (Brot mit Wurst oder Käse, Gemüse, Obst o.ä.) – Süßigkeiten haben in der Regel nichts im Kindergarten oder der Krippe verloren. In Ausnahmefällen verteilen wir z.B. am Geburtstag oder an Fasching etwas. Nutzen Sie Brotzeitboxen um Müll zu vermeiden.

EINGEWÖHNUNG – Während der Eingewöhnung einzelner Kinder, werden die dazugehörigen Eltern sich im Gruppenraum oder in der Elternecke aufhalten. Wir bitten alle anderen Eltern darum, den Eingewöhnungskindern und –eltern die nötige Zeit zu geben. Wir gewöhnen die Kinder in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell ein. Im Kindergarten ist die Eingewöhnungszeit verkürzt, was in der Regel den veränderten Bedürfnissen der Altersstufe entspricht.

EINZELINTEGRATION - bedeutet, dass eine Fachkraft (z.B. ein/e Heilpädagog/In) für eine bestimmte Stundenanzahl in die Einrichtung kommt, um zum einen das beeinträchtigte Kind speziell zu fördern und ihm bei der Überwindung seiner Schwierigkeiten zu helfen, zum anderen, um gemeinsam mit der Kindergartengruppe und den Erzieherinnen vor Ort die Integration des Kindes anzuregen und zu verbessern. Besteht auch bei Ihrem Kind der Bedarf einer Einzelintegration, so sprechen sie uns persönlich an.

ELTERNGESPRÄCHE - Einmal im Jahr findet ein Elterngespräch statt. Natürlich können Sie auch auf uns zukommen, wenn Sie ein Elterngespräch wünschen, weil z.B.

- eine U-Untersuchung ansteht und Sie unsere Meinung hören wollen,

- Sie unseren Rat in einer bestimmten Situation wünschen,

- Sie uns über anstehende Veränderungen informieren möchten und wir gemeinsam

  überlegen können, wie wir Ihrem Kind bei dem Übergang helfen können.

Natürlich stehen wir auch in Bring- und Abholzeit für einen kurzen Austausch zur Verfügung.

ENTSCHULDIGUNG Bitte teilen Sie uns umgehend telefonisch mit, wenn Ihr Kind aufgrund von Krankheit, Urlaub, o.ä., den Kindergarten nicht besuchen kann.

ERKENNUNGSSCHILDER - Garderobenplatz, Eigentumsfach, Handtuchhaken etc. sind jeweils mit demselben Bild gekennzeichnet, so dass jedes Kind seine Sachen wiederfinden kann. Damit Kinder mit dem Schriftbild vertraut werden finden sie auch immer wieder ihren Namen geschrieben.

FERIEN UND SCHLIEßTAGE - Die Schließtage/Ferienzeiten werden zu Beginn des Kindergartenjahres bekannt gegeben. Hierzu beachten Sie bitte Ihre Elternpost/Aushänge zu diesem Thema. Während den Schulferien arbeiten wir oft nur mit halber Besetzung, um die „kinderarme Zeit“ für Abbau von Überstunden/Urlaub zu nutzen. Das bedeutet, dass wir in dieser Zeit keine Waldtage, Kochtage, Vorschule etc. anbieten.

FOTOS - Im Alltag werden wir immer wieder fotografieren, Das Passwort für die verschlüsselte Fotoseite erfahren Sie beim Kindergartenpersonal (nur für Eltern der Einrichtung). Wir hängen immer wieder Bilder aus, mit denen wir unsere pädagogische Arbeit dokumentieren. In der Krippe gibt es einen Fotobilderbuch mit laminierten Fotos der Kinder.

FREIES FRÜHSTÜCK – Im Kindergarten (nicht in der Krippe) haben die Kinder während der Freispielzeit die Möglichkeit zu frühstücken (zwischen 8:00 Uhr und 10:30 Uhr). Beim Frühstück bekommen die Kinder Tee und Wasser aus ihrer eigenen Tasse (im Kindergarten) oder aus Tassen vom Kindergarten (Krippe). Natürlich geben wir auch Hilfestellung beim Einschenken aus der Kanne.

FUNDSACHEN - sammeln wir in einer Schlamperkiste, die in der Garderobe steht. Bitte gucken Sie regelmäßig nach, ob Ihnen Teile gehören. Vor den Schulferien leeren wir die Kiste damit wieder Platz für Neues bietet. J

GEBURTSTAGE - Wir haben unser Ritual, wie die Geburtstage der Kinder gefeiert werden. Es darf sich die Spiele und Lieder im Kreis aussuchen, das Kind darf auf einem besonderen Kissen sitzen und natürlich gibt es ein Geschenk. Die Kinder teilen auch eine Kleinigkeit aus, z.B. Kekse, Salzstangen etc. an alle Kindergartenkinder aus. Bitte sprechen Sie die Pädagogin in der Gruppe an.

GETRÄNKE – wir bieten in der Einrichtung Tee und Wasser zum Trinken an. Die Kinder haben ihre eigene Tasse (Kiga), die sie wiedererkennen können, weil sie sich durch Form und Motiv unterscheidet. Für uns Pädagogische Mitarbeiter ist es hilfreich, wenn der Name mit einem wasserfesten Stift drauf geschrieben ist.

HAUSSCHUHE - Bitte geben Sie Ihrem Kind feste Hausschuhe (offene Schuhe nur mit Fersenriemen)  mit, aus denen es nicht herausrutschen kann. Wegen der Fußbodenheizung sind auch sandalenartige Hausschuhe möglich. In der Krippe sind Lauflernschuhe oder Anti-Rutsch-Socken, damit sich der Fuße der Kinder gut entwickeln kann.

INFORMATIONEN – Um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein, bitten wir Sie darum, die Aushänge an unseren Pinnwänden zu beachten (Gruppenpinnwand, Vereins- und Elternbeiratspinnwand).

INSTITUTIONEN - Wir arbeiten immer wieder mit den unterschiedlichsten Institutionen/Fachdiensten (Frühförderstelle, Logopäden, Jugendamt…) zusammen. Adressen der Einrichtungen leiten wir gerne an Sie weiter.

KENNZEICHNUNG – Es ist für alle hilfreich, wenn Sie das Eigentum Ihres Kindes kennzeichnen. Entweder mit Wäschestift (Regenjacken, Hausschuhe etc.) oder mit Aufklebern oder Edding (Brotzeitdosen etc.) 

KINDERGARTEN – gemeint ist meist die gesamte Einrichtung mit Kindergarten-  und Krippengruppen.

KLEIDUNG - Ziehen Sie Ihrem Kind strapazierfähige, dem Wetter entsprechende Kleidung an, die auch schmutzig werden darf. So ersparen Sie sich und Ihrem Kind viele Unannehmlichkeiten. Gummistiefel, Matschhose, Wechselwäsche… kann im Kindergarten deponiert werden.

MITHILFE - Laut Ihrem Vertrag mit unserer Einrichtung sind Sie verpflichtet, jährlich 12 Arbeitsstunden bei Helferaktionen für den Kindergarten abzuleisten. Desweiteren ist jede Familie verpflichtet, sich beim Kindergartenfest für einen Dienst zu melden, dieser wird nicht auf das Stundenkonto angerechnet.

MORGENKREIS – In der Gruppe machen wir einen Morgenkreis – Wir bitten Sie pünktlich zu kommen, damit Ihr Kind am Morgenkreis teilnehmen kann. Ist das einmal nicht möglich, warten Sie bitte, bis wir fertig sind – wir gehen während dieser Zeit nicht an die Tür (zwischen 9:00 und 9:20 Uhr).

NOTFALL - Ihre Telefonnummer, privat und dienstlich, muss immer auf dem neuesten Stand sein. Empfehlenswert ist es, die Nummer einer „Ersatzperson“ (z.B. Oma) anzugeben, falls wir Sie in einem Notfall nicht erreichen können. Veränderungen hinsichtlich Ihrer Adresse oder des Personensorgerechts sind dem Kindergarten unverzüglich mitzuteilen. ( Art. 26 a BayKiBiG)

OFFENHEIT - Offene Fragen und Unklarheiten bitten wir, sofort mit der entsprechenden Pädagogin zu klären, um Missverständnisse und Unstimmigkeiten zu vermeiden.

PLANSCHEN - Wenn es im Sommer richtig heiß ist können die Kinder planschen. Geben Sie Ihrem Kind dann Badekleidung (auch zum Wechseln) und ein Handtuch mit.

REGELMÄSSIGKEIT - Damit Ihr Kind sich im Kindergarten einleben, Kontakte knüpfen, Freundschaften pflegen und von uns in seiner Entwicklung umfassend unterstützt werden kann, ist es unbedingt notwendig, dass es den Kindergarten regelmäßig besucht.

SCHLAFEN / MITTAGSRUHE – Für Kinder ist ein regelmäßiger und rhythmisierter Tagesablauf wichtig. Im Kindergarten gibt es eine „blaue Stunde“ das bedeutet, dass alle Kinder eine ruhige Phase im Tagesablauf haben. Die Kinder in der Krippe haben – ebenso wie die jüngeren Kindergartenkinder  - die Möglichkeit nach dem Mittagessen zur Ruhe zu kommen bzw. zu schlafen. Die älteren Kinder machen ebenfalls eine Pause, indem sie entweder eine Geschichte vorgelesen bekommen oder eine Traumreise machen etc.

SCHWEIGEPFLICHT - Alle Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht. Ohne Ihr Einverständnis werden keine Informationen über Ihr Kind oder Ihre Familie an Dritte weitergegeben. Auch PraktikantInnen und hospitierende Eltern werden über ihre Schweigepflicht belehrt.

TELEFON - Außer in Notfällen, bitten wir Sie, nur zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr oder 14.00 Uhr und 16.00 Uhr anzurufen.

ÜBERGANG IN DEN KINDERGARTEN – Der Übergang in den Kindergarten gestaltet sich wie folgt. Der Kindergarten nimmt die Mäusekinder im Alter von 2,5 bis 3 Jahren auf, dies ist abhängig sowohl von der Entscheidung der Eltern, als auch von der bestehenden Warteliste für die Krippengruppe. Zehn Tage vor dem geplanten Gruppenwechsel wird Ihr Kind bereits als Besucherkind in seiner neuen Gruppe spielen (ca. 1 Std täglich). Bei Bedarf wird es dabei vom Krippenpersonal begleitet. Um auch Ihnen den Übergang zu erleichtern, bitten wir sie darum, ihr Kind am ersten Kindergartentag direkt in seine neue Gruppe zu bringen (nach 8 Uhr).  Zum Abschluss der Krippenzeit gibt es selbstverständlich auch ein Abschiedsfest.

WALD – Wir gehen jede Woche mit den Kindern in den Wald. Kinder können dort freier und phantasievoller spielen und andere Erfahrungen sammeln, als in geschlossenen Räumen. Gerade motorisch ist dies die beste Unfallprävention, wenn die Kinder lernen mit „Gefahren“ umzugehen. Sie ermöglichen Ihrem Kind diese Erfahrung, indem Sie Ihr Einverständnis geben. Sobald Ihr Kind windelfrei ist kann es sich dann jede Woche neu entscheiden, ob es mit uns gehen möchte. Am Montagmittag hängen wir die Waldliste an die Infotafel, damit Sie sich darauf einstellen können.   

WASCHEN – Schlafsachen und Matschkleidung geben wir in regelmäßigen Abständen mit nach Hause zum Waschen. Bitte bei Wechselkleidung (besonders in den jüngeren Kindern) gleich neues mitbringen.  

WICKELN – Unsere Krippenkinder werden mindestens einmal am Tag gewickelt, bei Bedarf auch öfter. Wie oft Ihr Kind gewickelt wurde und den Windelinhalt können Sie beim Team erfragen.

WOCHENRÜCKBLICK - Durch die aushängenden Wochenrückblicke erfahren Sie, womit sich die Kinder in der vergangenen Woche beschäftigt haben. Den Wochenrückblick der Mäuse finden Sie neben der Glastür im Mäuseflur. Hier können Sie nachlesen, was die Kinder am Tag erlebt haben.

ZUSAMMENARBEIT – Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit Ihnen und hoffen, dass Ihr Kind und Sie sich bei uns wohl fühlen. Für Kinder ist es wichtig, dass seine Bezugspersonen eine Vertrauensbasis haben, damit es ich wohl und sicher fühlen kann und damit auch offen für das Bildungsangebot Kindergarten/Krippe.

STAND Juni 2018